Diese Chronik beruht nicht auf eigener Recherche, sondern verarbeitet Texte von Willy Weis und Hildegard Funk, die in mehreren Heimatjahrbüchern des Kreises Ahrweiler veröffentlich sind, sowie verschiedene Chroniken von Kripper Vereinsfestzeitschriften und einen Beitrag von Pfarrer Peter Schug in der Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier. Ein Historiker unterscheidet sich von einem Chronist darin, dass er versucht die treibenden Kräfte einer Entwicklung herauszustellen, während der Chronisten sich mit der Darstellung der Ereignisse begnügt. Lassen Sie uns zum Schluß noch einen historischen Blick auf die Kripper Entwicklung versuchen. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, dass die treibenden Kräfte ökonomischer Natur waren, so kann die Geschichte von Kripp auch anders gelesen werden. Ob es rauhe, vielleicht sogar entwurzelte Gesellen waren, die nach dem 30jährigen Krieg und der sich anschließenden französischen Verwüstung der linksrheinischen Gebiete im 17ten Jahrhundert hier in Kripp ein neues zu Hause fanden, ob es arme Leute waren, die hier als Lehmbäcker oder in der Lederfabrik Arbeit fanden, sie suchen alle hier ihr Lebensglück. Und Kripp war offen für sie. Hier fanden sie Heimat, hier wurden sie integriert

Am Stromkilometer 630, unmittelbar nördlich der Ahrmündung liegt auf der linken Rheinseite der Ort Kripp. Der Rhein, und insbesondere der Treidelweg, der sich auf der linken Seite den ganzen Fluss entlang zog, prägten den Ort.
Die ältesten Siedlungsspuren auf dem Kripper Ortsgebiet jedoch fand man bei den Erweiterungsarbeiten des Friedhofs in der Nähe der Straße „Zum Ahrtal“. Es waren römi­sche Tonziegel, die zu einem Gebäude gehörten, das an der alten römischen Heerstraße lag, die von Remagen in südliche Richtung führte. Sie verlief über die heu­tige „Alte Straße“ in Remagen, die „Römerstraße“ in Kripp und überwand die Ahr in einer noch erkennbaren Furt. Näheres über den Zweck dieses Hauses ist nicht bekannt, und es verschwand spätestens mit der Auflösung des Römischen Reiches während der Völkerwanderung im vierten und fünften Jahrhundert.
Der Name „Kripp“ findet seine erste Erwähnung 1474 als Gemarkungsbezeichnung. Die Urkunde berichtet von kaiserlichen Truppen, welche die Stadt Linz im burgundischen Krieg vom gegenüberliegenden Ufer, der Kripper Seite, aus belagerten. Möglicherweise geht der Name zurück auf Futterstellen, die dort eingerichtet worden waren für die Treidelschiffer, die die Lastkähne mit Pferdegespannen gegen die Strömung den Rhein hinaufzogen. 1575 jedenfalls beschwerten sich Remagener Bürger bei Kaiser Rudolf II, weil Linz solche Futterstellen betrieb. Ursache war sicherlich nicht nur der Betrieb von Futterstellen für die Treidelschiffer, sondern so darf vermutet werden, dass die Linzer auf diese Weise auch das Remagener Stapelrecht unterliefen. Das Stapelrecht ist ein Monopol auf den Handel mit den Kaufleuten, deren Waren die Treidelschiffer, als ihren Beruf, beförderten. Der Handel war nur an bestimmten Orten erlaubt. Die Städte, die dieses Privileg hatten, nutzten es und erhoben Steuern. Der Schwarzhandel der Linzer führte also unmittelbar zu Steuerausfällen in Remagen. Der Remagener Ärger war um so größer, da das ganze auch noch auf Remagener Gebiet stattfand.
Remagen gehörte zu Jülch-Berg und Linz zu Kurköln. Dieser Grundkonflikt zwischen den Linzer und den Remagener Interessen sollte sehr lange die Kripper Ortsgeschichte bestimmen. Die Linzer hatten immer ein Interesse daran, dass ihnen gegenüber ein Ort entstand, so dass sie dort Handel treiben konnten, während Remagen dies versuchte zu verhindern. Der 20.Oktober 1705 war daher, außer für Johann Brewer, wohl auch für Linz ein Freudentag, denn an diesem Tag erhielt der genannte die Baugenehmigung für das erste Haus in Kripp durch Jan Wellem, dem Kurfürst von der Pfalz und Herzog von Jülich-Berg. Wegen der großen Mühe beim Roden der Buschhecken erhielt Johann Brewer auf 30 Jahre Steuerfreiheit, mußte allerdings einen Zins in Höhe von einem viertel Goldgulden an die Rentmeisterei in Neuenahr zahlen. Das Patent zum Bau des Hauses überbrachte der Amtmann aus Sinzig, der auch die einzelnen Zinszahlungen zu überwachen hatte. Auch sollte er dafür Sorge tragen, das die aufgebrachten Bürger von Remagen der Neuansiedlung nicht ein schnelles Ende bereiteten.


 Ein wenig kurios ist, dass das Haus, welches heute in der Rheinallee 1 steht, im Torbogen die Jahreszahl 1701 trägt. Spöttische Zungen könnten behaupten, dass das erste Haus ein Schwarzbau war und dann erst nachträglich genehmigt worden ist. Sicher ist aber, dass das Haus erst 1706 fertig gestellt wurde und in diesem Jahr  eine zweite Genehmigung an einen Anton Marx erteilt wurde. Das Jahr 1705 ist auf jeden Fall das durch Urkunden belegte Gründungsjahr für Kripp. Wir können also mit Fug und Recht heute, 2005, das 300jährige Ortsjubiläum begehen. Mit 300 Jahren ist Kripp allerdings im Kreis Ahrweiler der „Youngster“. Die meisten Orte sind mindestens 500 Jahre älter. So werden viele Orte im Prümer Urbar, einem Verzeichnis der Besitztümer des Prümer Klosters von 893 genannt, und Remagen hat sogar 2000 Jahre Geschichte aufzuweisen. 
Was waren aber die Motive des Kurfürsten? Warum verärgerte er seine eigene Stadt, Remagen, zugunsten der fremden Stadt Linz?. Wir dürfen vermuten, dass der Kurfürst hier einen Angriff auf das Fährrecht führte. Dieses lag bei der Stadt Linz. Nachweislich hat Linz dieses Recht seit 1473 ausgeübt. Es verpachtete dieses Recht an den Meist= bietenden. 1706 vergab Jan Wellem ebenfalls ein Fährrecht und konnte sich erst jetzt darauf berufen, dass ja auf der linken Seite ebenfalls eine Besiedlung vorhanden war. Die Linzer beschwerten sich und es kam zum offenen Konflikt, bei dem kurkölnische Truppen auf die Kripper Seite übersetzten. Erst 1730 gelang eine Einigung, in der fest gehalten wurde, das das Recht bei Linz verblieb.
1710 durfte dann Reiner Heckmann das dritte Haus in Kripp bauen. Die Remagener gaben natürlich nicht sofort klein bei, sondern intervenierten bei Jan Wellem. In den Klageschriften des Schultheißes, der Ratsherren und der Bürgerschaft beschuldigten sie die Kripper, das sich dort allerhand verdächtiges, fremdes und nicht ansässiges Gesindel aufhalte, welches weder Steuer zahlte, noch sonst sich an der Tragung der gemeinsamen Lasten betätige. Den Kripper wurde ferner vorgeworfen, dass sie wohl Remagener Feld und Wald als ihr Eigentum ansehen, aber für die Benutzung und die Instandhaltung dieses Gemeingutes nichts beisteuerten. Das Stapelgeschäft würde sich mehr und mehr nach Kripp verlagern und der eingesessenen Remagener Bürger drohe der vollständige Ruin. Diese Vorwürfe gipfelten  in der Behauptung, die Kripper würden als Wegelagerer und Straßenräuber die Untertanen des Kurfürsten anhalten und unter Anwendung von Gewalt ihrer Waren berauben. In Kripp würde man dem verbotenen Kartenspiel nachgehen Die gesamte Bevölkerung neige sehr zur Freiheit! So ganz scheinen die Vorwürfe nicht aus der Luft gegriffen zu sein, denn selbst die Kripper Bürger Moritz Lang und Johann Marx beschwerten sich beim Remagener Rat über herumtreibendes Gesindel, welches dann dazu aufgefordert wurde die Gegend zu verlassen.
In einem Revers mit Datum 6. Dezember 1735 einigte man sich, dass die Kripper das Remagener Bürgerschaftsrecht erhielten, und im Gegenzug diese die Oberhoheit der Stadt Remagen anerkannten. Auch wurde vereinbart, dass man seinen eigenen Teil zur Erhaltung der Gemeingüter beizusteuern habe.

 Der Ort wächst für damalige Verhältnisse rasch. Schon 1768 wohnen 17 Familien in dem neuen Ortsteil von Remagen.
Außer der Versorgung der Treidelschiffer und ihrer Pferde verdienten die Neubürger ihren Lebensunterhalt mit Fischen und der Landwirtschaft. Aber es gab auch Rückschläge. Bei einem schweren Hagelunwetter an Maria Himmelfahrt, den 15. August 1736 wurden 10 Morgen Weinberg und viele Obstbäume zerstört. In diesem Jahr war die Ernte sehr mager.
Die 17 Familien wollten eine Kappelle für sich bauen, um dort Gottesdienste zu feiern. Denn sie mußten, um ihrer  Sonntagspflicht nachzukommen nach Remagen gehen – ein weiter Weg. Eine eigene Kappelle bedeutete aber auch eine größere Selbständigkeit. Sicher nicht zur Freude der Remagener, aber mit Unterstützung von Linz, erhielten sie gegen alle Widerstände die Erlaubnis. Darauf hin sammelten sie Steine und bauten mit eigenen Händen ein Gotteshaus. Bezeichnend, dass die Linzer Bürger Schultheiß, Heck und Weissweiler den Bauplatz schenkten und ein Holzhändler aus Linzhausen die Balken für den Dachstuhl spendete. Pfarrer Engels konnte am 23. Mai 1769 den Grundstein legen und 1772 erfolgte durch ihn die Einsegnung. Ob sich der Remagener Pfarrer hierbei gefreut hat, oder nur seine Pflicht tat, ist nicht bekannt. Jedenfalls, obwohl es seine und die seiner Nachfolger, oder zumindest deren Kapläne Pflicht gewesen wäre, an Sonntagen hier eine Messe zu lesen, wurde diese Aufgabe doch meist von Linzer Kapläne erfüllt
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Im Kripper Weinkontor, einem Weinlokal, das heute die Familie Diedenhofen in der Rheinallee betreibt, findet man zwei in die Erde gemauerte Öfen, in denen Kalk gebrannt wurde. Ein weiterer Ofen findet sich auch in der ehemaligen Schlosserei der Familie Marx. Wahrscheinlich wurden sie im frühen 19. Jahrhundert betrieben. Genaue Unterlagen lassen sich nicht finden. Wahrscheinlich wurde der Kalk mit Fuhrwerken aus der Kalkeifel nach Kripp gebracht, hier gebrannt und mit dem Schiff in die großen Rheinstädte Bonn und Köln gebracht, wo er zum Weißen der Häuser benötigt wurde. Die wichtigsten Erwerbsquellen blieben aber bis in die Mitte des 19. Jahrhundert die Landwirtschaft, der Fischfang und in erster Linie das treideln.Der Rheinfisch wurde mit Trötsch und Schalupp gefangen. Die Trötsch war ein ca. 1 qm großes Köchernetz, das an einer langen Stange befestigt war. Die Stange lag auf einem Pfosten, der sich am Bug eines flachen Bootes, der Schalupp, befand. Der Fischer stand am Heck des Nachens und konnte das Netz wie über eine Wippe unter Wasser tauchen. Mit der Trötsch fischte  man vor allem Rheinsalm. Der begehrte Aal wurde mit Reusen gefangen.
Kripp hatte sich zu einer nennenswerten Treidelstation entwickelt. Da der Zustand eines Treidelpfades für die reibungslose Abwicklung des Schiffsverkehrs sehr wichtig war, mußte dieser regelmäßig instand gehalten werden. Dazu gehörte die Rodung von behindernden Pflanzen und die Reparatur des Weges selbst. Diese war vor allem nach Eisgang oder Hochwasser sehr arbeitsintensiv. Auch gehörte die feste Verankerung von Basaltsteinen (Treidelsteinen) entlang des Flussufer dazu. Sie waren glatt geschliffen und sollten eine schnelle Abnutzung der über sie gleitenden Leinen verhindern. Tiefe Furchen in den Treidelsteinen weisen heute noch auf die enorme Kraftanstrengung der Treidelpferde hin. Die Pferde mußten regelmäßig gewechselt werden. Bereits nach kurzem Einsatz waren sie nicht mehr für andere Arbeiten zu verwenden. Die Pferde trugen an ihrem linken Auge Klappen, um sie vor im Rhein reflektiertem Gegenlicht zu schützen. Ohne Klappe wurden sie schnell auf dem linken Auge blind ("schääl"). Weil das Sonnenlicht der aufgehenden Sonne von der gegenüberliegenden Rheinseite her besonders intensiv einfiel, heißt die Linzer Rheinseite im Volksmund bis heute die "Schääl Sick".

 
In Kripp gab es nur einen Treidelpfad, in anderen Orten zwei: Einen unteren, der bei normalem Wasserstand genutzt wurde und einen oberen für Hochwasserzeiten. Je nach Größe der Schiffe benötigte man 3 bis 12 Pferde, für kohlebeladene Schiffe sogar 16 bis 20 Pferde. Die sie begleitenden Treidelbauern nannte auch "Rheinhalfen". Jeweils vor der nächsten am Rhein gelegenen Wirtschaft gaben die Rheinhalfen durch lautes Peitschenknallen ihre Bestellung auf: Die Anzahl der Peitschentöne signalisierte dem Wirt, wie viele Krüge Wein er bereitstellen mußte. In den Trinkpausen durften auch die Pferde sich ausruhen und wurden mit Wasser und aus den, vor der Wirtschaft stehenden Krippen, mit Hafer versorgt
Auf je 2 bis 3 Pferde rechnete man einen Halfen. 1781 betrug der Lohn für ein Pferd von Köln bis Mainz 8 bis 10 Reichstaler und während der Hauptfeldarbeit 12 bis 17 Reichstaler. 1821 listet die Binger „Rang-Lade-Ordnung" die Tarife auf. Erstaunlich hierbei ist, dass das kleine Kripp hierin explizit als Zwischenstation genannt wird. Dort heißt es: von Köln bis Kripp und von Kripp bis Koblenz je 15 Franken, von Bonn bis Kripp und von Andernach bis Koblenz je 6 Franken. Hinzu kamen noch das Stallgeld für die Pferde und das Nachtgeld für die Halfen; für den Rückweg Chausseegeld, Aufenthaltsgeld und die herkömmliche Verpflegung
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Das „Halfen", „Halftern" oder „Treideln" war eine schwere und sehr gefährliche Arbeit, die oft genug Menschen und Tiere das Leben kostete. Um die Gefahr zu verringern war die Leine stets geteilt. Das vermehrte die Zugkraft und die Wendigkeit, denn bei Schwankungen und plötzlichen Strömungen wurden so nicht mehr die dem Schiff nächsten Gespanne umgerissen und durch die lange Leine niedergeschlagen. Stets hing am ersten Pferd griffbereit der „Hab", ein schweres, krummes Schlagmesser, mit dem bei Gefahr die Leine durchschlagen werden konnte. Die Halfen saßen daher auch nicht im richtigen Reitsitz, sondern einseitig auf den Pferden, um schnell abspringen und eingreifen zu können.Trotz dieser Gefahren war das Treideln für viele Menschen entlang des Rheins eine lebenswichtige Einkommensquelle. Als in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhundert die ersten Dampfschiffe den Rhein befuhren, ahnten die meisten von ihnen sicher, dass es mit ihrem Gewerbe wohl bald zu Ende gehen würde. Wie rasant sich die Dampfschiffahrt entwickelte zeigt die folgende Auflistung:

 1816 fährt das Dampfboot „Kaledonia" in fünf Tagen von Rotterdam nach Köln.
(hier muss die Chronik korrigiert werden. 1816 fuhr die "Defiance" als erstes Dampfschiff auf dem Rhein nach Köln. 1817 fuhr die "Caledonia" als erstes Dampfschiff an Kripp vorbei nach Koblenz. Kapitän war James Watt)
 1822 wird durch Boisserée in Köln die Rheindampfschiffahrt neu angeregt. In diesem Jahr entsteht die niederländische    
 Rhein- und Seeschiffahrtsgesellschaft ersteht.
 1823 Dampfschiff „Der Seeländer" fährt stromaufwärts bis Bacharach.
 1824 Dampfschiff „Der Rhein"  befährt die Strecke Koblenz bis Köln und Rhein auf bis Straßburg.
 Die „Preußisch Rheinische Dampfschifffahrtsgesellschaft" entsteht.
 1827 Dampfschiffahrtsgesellschaft von Rhein und Main in Mainz gebildet.
 1836 Düsseldorf gründet eigene Dampfschiffahrt.
 1836  Holländer fahren bis Mannheim
 1838  Regelmäßige Dampf Schleppfahrt durch Holländer eingerichtet zwischen Rotterdam und Emmerich.
 1841 Kölnische Dampfschleppschiffahrtsgesellschaft gegründet. Seit 1853 gemeinsame  Gesellschaft mit Düsseldorf: Köln-Düsseldorfer
 1843 Stinnes beginnt eigene Dampfschleppschiffahrt.

Die Treidelschiffahrt geht entsprechend zurück. Diejenigen, die bisher dort ihr Einkommen fanden, fürchten um ihre Existenz. Im Revolutionsjahr 1848 eskalierte der Konflikt. Bei einer Versammlung von Segelschiffern in Köln wurde die Forderung erhoben, zur Rettung der Treidelschiffahrt alle eisernen Kähne zu verbieten und die Schlepper zu verstaatlichen. Nur noch in Notfällen, wie Hochwasser und Eisgang, dürften sie benutz werden. Bei dieser Versammlung soll auch das Gerücht entstanden sein, dass es straffrei sei die Dampfschiffe anzugreifen. Es verbreitet sich wie ein Lauffeuer entlang des Stroms von Wesseling bis Weißenturm.
Am 3. und erneut am 8. April wurde der Düsseldorfer Schlepper „Niederrhein II“ von der Insel Turner Werth bei Weißenturm mit 90 Schüssen unter Feuer gelegt, wobei sich die Schützen hinter Erdwällen verschanzten. Genau so erging es am 4. April den Schleppschiffen „Overstolz“ und „Franz Haniel“. Der Raddampfer „Stinnes“ wurde am 6. April unter dauerndem Beschuß von Halfen den Rhein hinauf verfolgt. Am 9. April wurde der im englischen Greenwich 1842 gebaute, 60,35 m lange und 130 PS starke Raddampfschlepper „Mannheim I“ von Kripp aus beschossen. Ein in Kripp anwesender Engländer soll der hiesigen „Halfenwehr“ das Exerzieren an einer von ihm beschafften Kanone beigebracht haben.Insgesamt muß allerdings festgehalten werden, dass der Aufstand eher die Hilflosigkeit der Halfen zeigte als deren effektive Wehr. Sie waren nicht organisiert und ihre Bewaffnung war mehr als spärlich. Die Dampfschiffe wußten sich zu wehren. Ruder- und Steuerplätze wurden mit Eisenplatten gesichert und man schoß mit Kanonen zurück
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Der Aufstand brach schon nach wenigen Tagen vollständig zusammen. Die Preußische Regierung, nach den Märzaufständen auf der Hut, befahl sofort der Armee die öffentliche Sicherheit wieder herzustellen. Die linke Rheinseite wurde unter Obhut der Dragoner gestellt, und die rechte Seite übernahmen die Uhlaner. In Kripp sorgte eine Schwadron des 4. Dragoner Regiments aus Bonn für Ruhe und Ordnung. Einige der in Kripp an der Beschießung der Dampfschiffer beteiligten Halfen wurden festgenommen und ins Gefängnis nach Bonn überstellt. Welches Urteil sie erwartete ist dem Chronisten nicht bekannt. Der Kripper Bürger- und Heimatverein hat zur Erinnerung an den Halfenaufstand einen Böller am Rheinufer aufgestellt.

Die Halfen protestierten zwar weiterhin für ihre Existenzgrundlage und konnten bei der Frankfurter Nationalversammlung eine Quotenregelung für die „Wassergewerbler“ erreichen, aber die Zeit des Treideln auf dem Rhein, die schon in der Antike unter der römischen Herrschaft begonnen hatte war endgültig vorbei. Der technische Fortschritt ließ auf der einen Seite eine gefährliche und mühselige Arbeit überflüssig werden lassen, aber auf der anderen Seite wurden Tausende von Rheinhalfen arbeitslos.

Bevor wir uns der weiteren Entwicklung des Ortes zuwenden und damit so ernsten Themen, wie die arbeitslosen Rheinhalfen wieder in Lohn und Brot kamen, soll eine Anekdote aus der Zeit des Kulturkampfes (1871-1886) hier erzählt werden. Das vom evangelischen Preußen dominierte zweite Kaiserreich stand mit der katho­lischen Kirche in Konflikt. Der eiserne Kanzler, Fürst Otto Bismarck, hatte die Rechte der Kirche durch mehrere Gesetze stark eingeschränkt. Priester sollten eine staatliche Prüfung ablegen, Orden wurden aufgehoben und Bischöfe ihres Amtes enthoben. Im katholischen Rheinland, dass seit dem Wiener Kongreß, 1815, zu Preußen gehörte war die Auseinandersetzung besonders hart.

Der Ausgangspunkt unserer kleinen Linz-Kripper Geschichte ist folgender. Weihbischof Dr. Kraff aus Trier durfte in Linz nicht in gebührendem Maß empfangen werden. Unter normalen Umständen fanden sich Pfarrer und alle Honoratioren am Stadtrand ein, begrüßten den Bischof unter Abfeuern von Salutschüssen und geleiteten ihn mit allen Ehren unter Glockengeläut und Musik in den Ort. Dort zollte man dem hohen Herrn alle nur erdenklichen Ehren. Das alles war aber am 23. Mai 1876 nicht möglich. Nichts desto trotz eine günstige Gelegenheit für ein paar verwegene Männer, einen Lausbubenstreich auszuführen.Der Linzer Fährmann Rahm und die Fischergilde wollten trotz Verbot den Bischof empfangen. Der Plan flog jedoch auf und Rahm wurde vom Linzer Bürgermeister auf Strengste ermahnt. Der ließ sich jedoch nicht abhalten, änderte allerdings sei­nen Plan. Er besorgte ein paar Fässer Teer und deponierte sie auf dem Kripper Ufer. Entgegen der normalen Gewohnheit, aber ganz zufällig, machte er sein Fährboot in Kripp fest. Gegen Abend zündeten dann wie verabredet die drei Kripper Brüder Edmund, Adolf und Johann Breuer sowie der Nachtwächter die Fässer an. Ein tolles Freudenfeuer zu Ehren des Bischofs. Der begab sich auch hoch zufrieden zum Rheinufer und genoß still die katholische Treue seiner Linzer und Kripper Schäfchen. Gar nicht gut fand dies die Preußische Gendarmerie, die am Linzer Ufer auf- und abreitend, wild nach dem Fährmann gestikulierte. Der aber wollte davon in Kripp nichts mitbekommen und so mußte die Polizei hilflos am rechten Ufer zusehen, wie linksrheinisch das erste „Rhein in Flammen“ veranstaltet wurde. Das ganze hatte dann auch noch ein gerichtliches Nachspiel, bei dem sich sämtliche Hauptbeteiligten allerdings unwissend stellten, so das dem verzweifelten Richter nichts anderes übrig blieb, als den Fall ungesühnt zu den preußischen Akten zu legen.

Um 1800 begann man in Kripp Ziegel zu brennen. Man fand den notwendigen Rohstoff direkt vor der Haustür. Vom Rhein bis zur Eisenbahnlinie Köln-Koblenz und vom Badenacker bis hinter den Baumschulenweg erstreckte sich eine abbauwürdige dicke Lehmschicht von sehr guter Lehmkonsistenz. Um 1860 waren in den Feldziegeleien 46 Tagelöhner und 5 Ziegeleibesitzer tätig. Dies bot Einkommen für annähernd die Hälfte der Kripper Haushalte. Später finden sogar Wanderarbeiter aus Holland, England und dem Lippischen hier eine Anstellung. Der Strukturwandel, so würde man heute sagen, vom Treidelgewerbe zur Produktion des begehrten Baustoffs, war damit in Kripp gelungen. Die Herstellung von Ziegeln, nach der Feldbrandmethode ist eine seit der Antike bekannte Technik. Der Lehm wird in großen Holzbottichen mit Wasser genässt und mit den Füßen gestampft, bis er eine weiche geschmeidige Konsistenz hat. Vom Ziegelschläger wird diese Masse in eine Holzform geschlagen und die überschüssige Masse mit einer Holzlatte abgezogen. Die richtige Dosierung des Einwurfs entscheidet mit die Qualität des Ziegels. Ein guter Ziegelschläger schafft in der Stunde fast 100 Ziegel. Anschließend werden die Rohlinge auf sandbestreute Tische in 2 cm Abstand aus der Form gekippt, wo sie dann für 2 Tage an der Luft trocknen. Danach werden sie gewendet und weiter unter einem Strohdach getrocknet. Zum Schluß werden die Rohlinge in einem nahe gelegenen Feldbrandofen aufgeschichtet. Einen solchen Ofen kann man sich wie ein gemauerten Iglu aus Ziegelsteinen mit einer Öffnung zu Heizen vorstellen. Die große Kunst besteht darin einen solchen Ofen über eine längere Zeit gleichmäßig bei sehr hohen Temperaturen zu beheizen. Hiervon hängt entscheidend die Qualität ab. Ein guter Ziegel soll eine hohe Festigkeit und ein gutes Isoliervermögen haben, er soll fast kein Wasser aufnehmen.

Allerdings kommt es beim Feldbrandverfahren betriebsbedingt zu einem Ausschuss von fast 30 %. Die Ziegel, die der Feuerstelle zu nahe sind verbrennen. Diese so ge= nannte Ausschussware wurde als Deputat, oder gegen eine ausgehandelte Menge an Brandwein an die Arbeiter abgegeben. Viele der kleinen Arbeiterhäuser in der Mittelstraße, Quellenstraße und im Batterieweg sind aus solchen Steinen erbaut. Sie werden in Kripp auch als „Schnapshäuser“ bezeichnet.Der Bedarf an guten Ziegeln wächst mit dem Bauboom der Gründungszeit. Auch in Kripp gibt es nach 1900 mehrere Großbaustellen. Es werden Ziegel für den Bau der Lederfabrik, der Pfarrkirche und des Wasserturms benötigt. Wegen ihrer guten Qualität finden die Kripper Ziegel aber auch ihre Abnehmer in Köln. Der ameri­kanische Millionär Heitemeyer, so wird berichtet, baute um die Jahrhundertwende eine Ringofenziegelei, in der die Ziegel industriell hergestellt werden konnten. Er konnte so für sein eigentliches Ziel, den Bau der Kripper Lederfabrik, die Ziegel sehr kostengünstig herstellen. Später soll er dann die Ziegelei an seinen Schwager verkauft haben.

In der Ringofenziegelei sind die Brennkammern in einem Oval angeordnet. Das Brennen der Ziegel erfolgt dann weiter  verlaufend. Ist man bei der letzten Kammer angekommen, geht es ohne eine Unterbrechung mit der ersten wieder weiter. Auch kann man die Wärme sehr effizient zum Trocknen und langsamen Abkühlen der Ziegel ausnutzen. Der Ringofen wurde unter wechselnden Besitzern bis 1959, zuletzt von der Firma Ludowici, betrieben. Als Baustoff wurde Ziegel im zwanzigsten Jahrhundert in unserer Region zunehmend durch Bims ersetzt. Auch neigten sich die Kripper Lehmvorräte ihrem Ende zu. Nun ging man dazu über die Kiesvorräte, die sich unter den Lehmschichten befinden, auszubeuten. Ab 1960 übernahm die Firma Beton Union das Werk und produziert seitdem dort Beton.

Durch die Ziegelproduktion erhielt Kripp einen starken Zuzug. Waren bis dahin die Wohnhäuser der Kripper hauptsächlich in Rheinnähe gelegen, so verlagerte sich die Bebauung zunehmend ins Oberdorf. Auch entwickelte sich weiteres Gewerbe. Hier sei zum Beispiel die Weinessig- und Senffabrik „Obermann und Sorgenfrei“ genannt. Die 1872 gegründete Fabrik wurde ab 1887 von Vincenz Voß geleitet. Der war ursprünglich Steuerprüfer, hatte die Bücher der Senffabrik geprüft und dabei die verwitwete Sybille Obermann, geborene Sorgenfrei, kennen und lieben gelernt. Er entschloss sich seinen Beamtenstatus aufzugeben, in die Firma einzu­steigen und die Witwe zu heiraten. Die Familie Voß erwarb sich durch ihr soziales Enga­gement ein sehr hohes Ansehen bei der Kripper Bevölkerung, die es ihr durch die Umbenennung der Straße „Ober dem Zaun“ in „Voßstraße“ dankte.

Aufgrund des starken Bevölkerungsanstiegs war die alte Kapelle inzwischen viel zu klein geworden. Man wünschte sich eine neue große Kirche. Dies wäre  der erste Schritt für die Kripper zu einer eigene Pfarrgemeinde hin. 1901 war es endlich so weit. Es konnte am höchsten Punkt des Ortes der Grundstein gelegt werden für eine neue, zweischiffige neugotische Kirche. Architekt war der Kölner Dombaumeister Pickel, der zu dieser Zeit auch zeitgleich die Remagener Kirche durch einen neoromanischen Bau erweiterte. 1902 wurde die Kirche eingesegnet und ein Jahr später feierlich durch Weihbischof Schrod geweiht. Im Jahre 1909 erhielt Kripp dann unter dem Vikar Dr. Roßmann den Status einer Kapellengemeinde, und 1918 wurde Kripp selbständige Pfarrgemeinde. Der erste Pfarrer von Kripp war Pastor Brückert.

Ebenfalls in diesen Jahren, 1904, wurde der Wasserturm gebaut. Er versorgte die Kripper Bevölkerung mit frischem Trinkwasser. Bis dahin mußte Wasser an der Pumpe vor der Kirche geholt werden. Die Originalpumpe ziert heute den Platz in der Ortsmitte. Kirche und Wasserturm bestimmen noch heute das Ortsbild
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Kripper Schulchronik

 Tja, selbst die aufständischen Bürger aus dem kleinen Ort Kripp, besuchten eine Schule um das schon vorhandene Grundwissen weiter auszubauen. Dies begann vor ca. 175 Jahren. Denn im Jahre 1830 bekam Kripp die alten Schulmöbel aus Remagen "zugewiesen" um einen eigenen Schulbetrieb aufzubauen. Jenes geschah zur damaligen Zeit nur mit der Zustimmung der Katholischen Kirche, welche auch die Aufsichtspflicht über den Lehrkörper hatte. Leider war es sehr schwierig, über die ersten 90 Jahre der Geschichte der Kripper Volksschule Informationen zu erhalten, daher hier die Bitte, Nachsicht walten zu lassen. Das erste Schulgebäude, bei den Krippern auch als ‚Eulenkasten’ bekannt, befand sich auf dem heutigen Dorfmitten-Platz direkt an der Quellenstraße. Später kam noch ein Ziegelsteingebäude hinzu, welches zeitweise als Mädchenschule diente. Nach Umzug der Schule 1963 wurde diese als katholischer Kindergarten genutzt.
Von 1830 bis 1969/70 besuchte man bis zum 8. bzw. 9. Schuljahr die Kripper Volksschule (Volksschulabschluss). Ab 1970 wurden in Kripp nur noch die ersten vier Jahre unterrichtet Durch den stetigen Zuwachs der Einwohnerzahl in Kripp wurde es mit der Zeit immer schwieriger für die, welche Verantwortung hatten, einen ordnungsgemäßen Schul unterricht durchzuführen. Die Rufe nach einer neuen, größeren Schule wurden immer lauter. Die Absicht, die durch einen Anbau zu vergrößern, wurde fallengelassen, da man Bedenken wegen des dort beengten Spielplatzes und der Gefahren des Verkehrs auf der Straße hatte. Also musste ein Neubau her. Für dieses Unterfangen fehlte allerdings noch ein geeignetes Grundstück. Dieses konnte man dann im Jahre 1959 von der Erbengemeinschaft Niessen für 30.000 DM erwerben. Schulgrundstücke in Kripp werden gekauft - Neubau soll in zwei Bauabschnitten ausgeführt werden. (Artikel aus der Rhein-Ahr-Rundschau vom 26.August 1959) Erwartungsgemäß war der Stadtrat einstimmig für den Ankauf, wie es bei der letzten Sitzung mit Ortsbesichtigung in Kripp besprochen worden war.  
  Amtsbürgermeister Dr. Kemming erläuterte noch einmal die Schulsituation in Kripp und warum man  von einem Erweiterungsbau der alten Mädchenschule in Kripp abgesehen hat. Die Aufsichtsbehörde hat für das Baugrundstück zwischen der Pastor-Keller-Straße und der Römerstrasse (Lederfabrik) die Zustimmung gegeben. Das Stück ist 183 m lang und 56 m breit. Um in Verbindung mit dem Schulhof auch ein Sportplatz für die sporttreibende Jugend und die Schule zu erhalten, ist es notwendig, ein Anschlussgrundstück von 126 Ar zu kaufen.   
Grundstückskosten betragen etwa 50.000 DM. In Arbeitsgemeinschaft haben die Remagener Architekten Urbach und Diehl einen Entwurf für den Schulneubau angefertigt, der in der Sitzung gezeigt wurde.
 Im rechten Flügel sind vier und im linken Flügel zwei Klassenräume sowie Schulküche und Gymnastikraum vorgesehen. Wegen der Tiefenlage des Geländes kommen die Fenster des Kellergeschosses des linken Flügels ohne Ausschachtungsarbeiten frei zu liegen.
Der eingeschossige Bau wird etwa 600.000 DM kosten. Die Nebenkosten betragen 76.000 DM. Bei einem Drittel Landeszuschuss müsste die Stadt 400.000 DM verkraften, was in zwei Bauabschnitten möglich wäre. Zuerst würden die vier Klassen= räume gebaut. Die vierte Lehrerstelle ist bereits eingerichtet. Zu einem Kinderspielplatz gibt das Land 50 vH Zuschuss. Diese Frage wird noch besonders beraten. Die beiden Grundstücke werden gekauft, die Baugesuche und Beihilfeanträge werden sofort gestellt; sie müssen geprüft werden und am 1.Oktober der Regierung vorliegen.
Man rechnet mit Baubeginn im nächsten Jahr. Am Freitag, 17:00 Uhr, ist in dieser Sache noch eine Besprechung des Bauausschusses mit den Kripper Stadtratsmitgliedern und Lehrern. Hauptlehrer Anschütz begrüßte den Bauplan und dankte dem Stadtrat für den Beschluss.
 
 
                                    
                          Feierliche Grundsteinlegung – Das Ideal einer christlichen Erziehung soll gepflegt werden 
                                                                                             (Artikel aus der Rhein-Ahr-Rundschau vom 10.Juli 1961)

Pfarrer Kern gab der Freude über die Vollendung der Schule Ausdruck. Neben dem Gotteshaus, so sagte der Pastor, habe das Schulhaus eine hohe Bedeutung. Der Neubau diene einer Bekenntnisschule, in der das Ideal einer christlichen Erziehung gepflegt würde. Diese Schule soll nicht nur das Wissen, sondern auch das Gewissen fördern. Nur die Bekenntnisschule gebe der Kirche den notwendigen Raum für ihre Erziehungsaufgabe, sie gebe aber auch dem Staat den ihm gebührenden Anteil an der Heranbildung der Jugend. In der Bekenntnisschule müsse der christ-katholische Geist durch alle Unterrichtsstunden wirksam werden. Die Verdrängung der Religion aus der Schule sei ein Angriff auf das Elternrecht und führe zur Gottlosigkeit des Volkes. Das Elternrecht aber sei das oberste Recht, das erhalten bleibe müsse. So sei die Schule die Pforte des Lebens. In diesem Sinne segnete Pfarrer Kern den Grundstein und damit den ganzen Neubau und sprach die Gebete der Kirche.
Amtsbürgermeister Dr. Kemming sprach von dem Willen des Stadtrates, in Kripp diese sechsklassige Schule zu errichten, deren Rohbau nun fertiggestellt sei. Das neue Bauwerk werde vorbildlich in Ausmaß, Einrichtung und Form. Er verlas sodann den Wortlaut der Urkunde, die in einer Metallhülse in den Grundstein eingemauert wurde.


Die Urkunde
"Im Jahre des Herrn eintausendneunhundertundsechzig, 16 Jahre nach Beendigung des zweiten Weltkrieges (1939-1945) mit seinen Millionenopfern an Blut und Gut, als Deutschland infolge des Krieges in zwei Teile gespalten war, 12 Jahre nach Errichtung des westlichen Deutschlands als Bundesrepublik Deutschland nach einer noch nicht zur Ruhe gekommenen, durch Flucht und Vertreibung als Folge des Krieges ausgelösten Binnenwanderung von Millionen Deutschen, von einem begonnenen, von der Welt bewunderten staatlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Wiederaufstieg Deutschlands in der Bundesrepublik, in einer Zeit hoffnungsvoller Bemühungen um eine wirtschaftliche und politische Gemeinschaft in einen geeigneten und christlichen neuen Europa für eine friedvollere Welt, erfolgte am 7.Juli 1961, die feierliche Einmauerung dieser Urkunde in die Fundamente dieser Volksschule, welche die Stadt Remagen ihren Kindern und ihrer Jugend in Remagen-Kripp errichtet zum Zeugnis ihres Kultur- und Opferwillens und ihres Verantwortungsbewusstseins gegenüber der lebenden Generation und den kommenden Geschlechtern. Diese Schule wurde errichtet nach den Plänen der Architekten Heinz Diehl und Johannes Urbach, Remagen. Bauausführung: Arbeitsgemeinschaft Valentin Seifert, Remagen, und Winfried Neuß, Kripp/Rhein. Der Neubau dieser Schule wurde ermöglicht durch die großzügige von der Bezirksregierung Koblenz vermittelte Hilfe, des Landes Rheinland-Pfalz und des Kreises Ahrweiler welche sich mit einem Betrag von 215.000 DM an den auf 651.500 DM veranschlagten Kosten beteiligten, was hier zum Dank vermerkt sei. Möge dieses Werk glücklich vollendet werden und möge von ihm ausgehen der Segen Gottes als Unterpfand für Glück, Wohlstand und Frieden von Geschlecht zu Geschlecht."

  Die Festteilnehmer gingen dann ins Erdgeschoss des Mitteltraktes, wo die Schuljugend in Lied und Gedicht dem Werk, ihrer Schule, die Ehre gaben."Unser Herz fängt zu bauen an", hieß es in einem Spruch der Kinder. Das war auch die Stimmung, die alle erfüllte, die Zeuge dieser denkwürdigen Feierstunde waren. Vor dem Haus an der Ortseite hob nun der hohe Drehkran die große Richtkrone hoch. Dieter Kleebach sprach als Zimmererlehrling den Richtspruch und ein Maurer- und Zimmerergeselle leerten ein Gläschen auf das gute Gelingen ihrer gemeinsamen Arbeit.

Tag der Schuleinweihung in Kripp
In zweijähriger Bauzeit entstand ein moderner Schulbau (Zeitungsartikel vom Januar 1963)


"Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachsen und Gedeihen liegt nur in Gottes Hand." Dieser sinnvolle Spruch auf der Stirnwand des Flures neben den Klassenräumen der neuen Volksschule in Kripp ist wegweisend für die erzieherische Arbeit und den Geist, der die Lehrpersonen erfüllt.
Heute ist der Tag der Einweihung, an dem Schulkinder und Lehrerschaft, Priester und Bürgermeister, Vertreter der Bezirksregierung und Kreisverwaltung, Stadträte und Bürger mit gleicher Freude teilnehmen .Die allte Schule aus dem Jahre 1830 war den schulischen Anforderungen räumlich und baulich nicht mehr gewachsen. Mutig entschloss sich der Stadtrat von Remagen-Kripp unter Bürgermeister Dr. Kemming zu einem modernen Neubau. Die Architekten Johannes Urbach und Heinz Diehl haben den Bauplan entworfen und gemäß dem Auftrag des Stadtrates auf die kommende weitere Steigerung der Schülerzahl Rücksicht genommen. Vier Klassenräume, davon zwei mit durch Glaswand getrennten Gruppenräumen stehen der Jugend zur Verfügung. Zwei weitere Klassenräume sind in dem anderen Trakt des Gebäudes. Alle Klassenräume erhielten neue Schulmöbel. Toiletten und Aufbewahrungs= räume für die Lehrgegenstände,  sowie die Lehrerzimmer und ein Zimmer für den Schulleiter sind in dem Geschoss in zwei Bauflügeln zweckmäßig und schön unter= gebracht. Darunter  ein  Mehrzweckraum, die Aula, in der auch heute der Festakt zur Einweihung sein wird. Hier sind auch die Lehrküche für die Mädchen und ein Werk= raum für die Jungen, hier sind Duschen und Toiletten mit Umkleide- und Waschräumen, die auch von den Sportlern benutzt werden sollen sowie die Ölheizungsanlage.

 Hauptlehrer Hans Anschütz wird heute vom Bürgermeister den Schlüssel des Hauses erhalten. Mit ihm sind zur Zeit die Lehrer Frau Else Seifert, Leo Ulrich und Klaus Neuhoff an der Schule tätig. Ostern wird man die fünfte Lehrstelle einrichten müssen, da dann schon 210 Kinder zu unterrichten sind. Die Zahl wird noch weiter steigen.
Beim Eintritt in die große Vorhalle im Knie der beiden Bautrakte fällt der Blick auf eine große Ausstellungsvitrine, in der Schülerarbeiten ausgestellt werden.
Zur Schuleinweihung ist hier auch das von Schülern vorbildlich gebastelte Modell der neuen Schule, die am Martinsfest als Fackel gezeigt wurde, ausgestellt.


 Die Schulleiter

ab ca. 1890 Herr Kern, Herr May                     

bis 1918 Herr Pies

1.10.1918 – 1.7.1947 Herr Hoellen

1947 – 1.2.1955 Herr Schmitz

1955 – 28.9.1966 Herr Anschütz

1966 – 1974 Herr Ulrich

1974 – 1991 Frau Seifert

seit 1991 Herr Stümper
    

                   

Schulgeschichte 1963 – 2005

Ostern 1966 – Herbst 1967:
In diesem Zeitraum gibt es zwei Kurzschuljahre. Der Einschulungstermin liegt jetzt nach den Sommerferien.
28.09.1966:
Hauptlehrer Leo Ulrich tritt die Nachfolge von Hauptlehrer Anschütz an. Zum Kollegium gehören Frau Seifert, Frau Floß und Frau Woll.
01.08.1969:
Mit Beginn des Schuljahres 69/70 ist die Volksschule Kripp nur noch eine Grundschule. Die Jahrgänge 5-9 gehören zur Volksschule Remagen. Die Grundschule hat drei Klassen. Die übrigen Klassenräume werden vom 5. und 6. Schuljahr der Volksschule Remagen belegt.
01.08.1970: 
Im Schuljahr 70/71 wird die Grundschule 4-klassig. Der offizielle Name ist nicht mehr Kath. Volksschule, sondern Volksschule Remagen – Kripp. Es unterrichten, Herr Ulrich, Frau Seifert, Frau Floß und Frau Flier.Im Schuljahr 70/71 wird die Grundschule 4-klassig. Der offizielle Name ist nicht mehr Kath. Volksschule, sondern Volksschule Remagen – Kripp. Mit Beginn des Schuljahres 69/70 ist die Volksschule Kripp nur noch eine Grundschule. Die Jahrgänge 5-9 gehören zur Volksschule Remagen. Die Grundschule hat drei Klassen. Die übrigen Klassenräume werden vom 5. und 6. Schuljahr der Volksschule Remagen belegt.
19.06.1974:
Hauptlehrer Ulrich wird als Schulleiter verabschiedet. Konrektor Walter Kesselheim von der Grund- und Hauptschule Remagen wird mit der Wahrnehmung der Schulleitergeschäfte beauftragt.
01.10.1974
Frau Ilse Seifert wird Schulleiterin der Grundschule Kripp.
Sommer 1982:
Frau Floß tritt in den Ruhestand und wird durch Frau Born ersetzt.
Sommer 1991:
Frau Seifert tritt in den Ruhestand. Herr Stümper wird neuer Schulleiter. Gleichzeitig wächst die Schule von fünf auf sieben Klassen. Die frühere Lehrküche im Keller, die zwischenzeitlich als Vereinsraum genutzt wurde, muss als Klassenraum genutzt werden.
Sommer 1992:
Zum ersten Mal findet ein Spielnachmittag für die Vorschulkinder statt.
10.05.1993: Auf Einladung von Schulleitung und Schulelternbeirat findet die Gründungsversammlung des Fördervereins statt.
Sommer 1994:
Die Grundschule wird nun durchgängig zweizügig. Am 08.Juni 1995 findet die Einweihung statt. Das Kolle-gium besteht jetzt aus neun Personen: Frau Hewel, Frau Beutgen, Frau Brönner, Frau Born, Frau Kaesler, Frau Weyand, Frau Schmidt-Wirth, Herr Schanzen und Herr Stümper.
Sommer 1998:
Mit der Einführung der vollen Halbtagsschule werden feste Unterrichtszeiten für alle Schüler festgelegt. Die Kripper Grundschule ist jetzt Ausbildungsschule. In den Jahren 1998 bis 2003 werden neben verschiedenen Praktikantinnen die Referendarinnen Ute Schäfer, Daniela Neuenfeld-Zwolsky und Tanja Schlesiger ausgebildet.
Frühjahr 2000:
Die Schule wird mit den ersten Computern ausgestattet. Heute verfügt jede Klasse über einen PC und die Schule verfügt über mehrere PCs mit Internet-Zugang.
Sommer 2002:
Zum zweiten Mal findet eine Schulolympiade statt.
Sommer 2004:
Nach langen Planungen, findet im Sommer 2004 das Grosse Sommerfest mit vielen Aktivitäten der einzelnen Klassen zum 40.-Jährigen Jubiläum der Grundschule Kripp statt.

Herbst 2004:
"Endlich" die neue Sport- und Turnhalle ist fertig. Nach langen diskussionsreichen Jahren ist es vollbracht..Nach langen Planungen, findet im Sommer 2004 das Grosse Sommerfest mit vielen Aktivitäten der einzelnen Klassen zum 40.-Jährigen Jubiläum der Grundschule Kripp statt.Zum zweiten Mal findet eine Schulolympiade statt.Die Schule wird mit den ersten Computern ausgestattet.


Heute (ab 2005)verfügt jede Klasse über einen PC und die Schule verfügt über mehrere PCs mit Internet-Zugang. Mit der Einführung der nun vollen Halbtagsschule werden feste Unterrichtszeiten für alle Schüler festgelegt. Die Kripper Grundschule ist nun Ausbildungsschule.

Aktivitäten des Schulelternbeirates der Grundschule Kripp.

Die 60er Jahre:
Nach Erbauung des Grundschulgebäudes, damals noch Volksschule Kripp, setzte sich der Elternbeirat erfolgreich dafür ein, dass die Außenanlagen instand gesetzt wurden.Eine Verlegung der evangelischen Kinder nach Remagen konnte u.a. durch den Einsatz des Elternbeirates verhindert werden.Ende der 60er Jahre, als die Volksschule in ein System aus Grund- und Hauptschule reformiert wurde, forderte der Elternbeirat mit Nachdruck den notwendigen Bau einer Hauptschule in Remagen. Dem Einsatz der Eltern und der Lehrer war es zu verdanken, dass die Aula der Volksschule Kripp nicht in Klassenräume umgebaut wurde, um dort bis zur Fertigstellung der Realschule Platz für die Realschüler zu schaffen. Der Unterricht für die Realschüler fand stattdessen in eigens dafür auf dem Schulgelände aufgestellten Baracken statt.
Die 70er Jahre:
Nach dem Umsetzen der Schulreform gastierten die Hauptschüler Anfang der 70er Jahre immer noch im Gebäude der Grundschule. Da ein Unterricht in dem durch Hauptschüler mit in Anspruch genommenen Schulgebäude nur unter erschwerten Bedingungen möglich war, wurden die Forderungen zum Bau einer neuen Hauptschule forciert und durchgesetzt. Bereits in dieser Zeit wurde ein Turnhallenausschuss gegründet, der sich für einen Bau einer Turnhalle auf dem Schulgelände einsetzte.
Die 80er Jahre:
Eine beabsichtigte Reduzierung der Lehrstellen, nach den Ausscheiden von Frau Floß, konnte vermieden werden. Gemeinsam mit der Schulleitung und den Lehrkräften wurde vor Ende des Schuljahres 1983/84 das erste im größeren Rahmen durchgeführte Schul- und Sportfest organisiert. Die 90er Jahre: Auch in den 90er Jahren bemühte sich der Elternbeirat intensiv um einen sicheren Schulweg im Bereich der Mittelstraße und der Neustraße. Durch den Einsatz interessierter Eltern und der Mitglieder des Elternbeirates gelang es, einen Förderverein zu gründen. Der Förderverein konnte dann mit Unterstützung des Elternbeirates und einer Elterninitiative eine Übermittagsbetreuung in Form einer Betreuenden Grundschule anbieten. Im weiteren hat der Elternbeirat sich für die Anschaffung neuen Mobiliars eingesetzt und einen wesentlichen Beitrag bei den Überlegungen zur Erweiterung des Schulgebäudes geleistet.
Seit 2000:
In Abstimmung mit dem Förderverein und der Schulleitung erfolgte im neuen Jahrtausend die Ausstattung der Schule mit Computern und Internetanschluss für Unterrichtszwecke.
Die Bemühungen zum Bau der neuen Turnhalle wurden trotz vieler Rückschläge endlich belohnt. Im Jahre 2004 konnte die neue Turnhalle auf dem Gelände der Grundschule eingeweiht werden.


Die Schulelternbeiratsvorsitzenden in chronologischer Reihenfolge:


1962 bis 1967 Josef Etscheid
1967 bis 1971 Ludwig Wahl
1971 bis 1973 Philipp Bauer
1973 bis 1977 Arno Matuszak
1977 bis 1981 Rita Zeilhofer
1981 bis 1985 Helmut Kremer
1985 bis 1989 Wolfgang Möcking
1989 bis 1991 Helmut Kremer
1991 bis 1992 Elisabeth Tempel
1992 bis 1995 Karsten Sennewald
1995 bis 1997 Dietrich Tröber
1997 bis 1999 Peter Ott
1999 bis 2001 Rainer Doemen
2001 bis 2004 Ellen Vilzen
seit 2004 Elke Weber

Der Förderverein der Grundschule Kripp


Am 10.Mai 1993 war die Geburtsstunde des Fördervereins. Auf Einladung des Schulelternsprechers Karsten Sennewald und des Schulleiters Karl-Peter Stümper trafen sich 30 Gründungsmitglieder und wählten einen dreiköpfigen Gründungsvorstand bestehend aus Margret Schittko-Wacker, Elga Sausmikat und B. Heerdmann. Der neu gegründete Förderverein setzte sich zum Ziel, die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Grundschule zu unterstützen und durch Finanzierung zusätzlicher Materialien zur Verschönerung des Umfeldes der Grundschule beizutragen
12 Jahre später, ist der Förderverein nun 71 Mitglieder stark. In diesen 12 Jahren hat sich der Verein bemüht die Ziele auch in Taten umzusetzen. Sowohl einmalige Anschaffungen wie auch regelmäßige Aktivitäten kennzeichnen das Vereinsleben.

Zu den Fördermaßnahmen und Aktivitäten gehören unter anderem:

Bewirtung der Eltern am Tag der Einschulung
Stiften des Adventskranzes
Waffelbäckerei für alle Grundschulkinder in der Adventszeit
Unterstützung von Schulfesten durch Bewirtung
Organisieren eines Schulbuchbasars
Finanzielle Unterstützung bei Klassenfahrten und Tagesausflügen
Finanzielle Unterstützung der Schülerzeitung
Finanzierung von Lernmitteln
Anschaffung von Pausenspielgeräten
Tischtennisplatte für den Schulhof
Kletterburg auf dem Schulhof
Sporttrikots für die Schule
Holzrundbank für den Schulhof
Unterstützung von Autorenlesungen
Laminiergerät
Materialschränke für die Klassenräume

Eine beabsichtigte Reduzierung der Lehrstellen, nach den Ausscheiden von Frau Floß, konnte vermieden werden. Gemeinsam mit der Schulleitung und den Lehrkräften wurde vor Ende des Schuljahres 1983/84 das erste im größeren Rahmen durchgeführte Schul- und Sportfest organisiert.
Auch in den 90er Jahren bemühte sich der Elternbeirat intensiv um einen sicheren Schulweg im Bereich der Mittelstraße und der Neustraße. Durch den Einsatz interessierter Eltern und der Mitglieder des Elternbeirates gelang es, einen Förderverein zu gründen. Der Förderverein konnte dann mit Unterstützung des Elternbeirates  eine Übermittagsbetreuung in Form einer Betreuenden Grundschule anbieten.
Nach dem Umsetzen der Schulreform gastierten die Hauptschüler Anfang der 70er Jahre immer noch im Gebäude der Grundschule. Da ein Unterricht in dem durch Hauptschüler mit in Anspruch genommenen Schulgebäude nur unter erschwerten Bedingungen möglich war, wurden die Forderungen zum Bau einer neuen Hauptschule forciert und durchgesetzt. Bereits in dieser Zeit wurde ein Turnhallenausschuss gegründet, der sich für einen Bau einer Turnhalle auf dem Schulgelände einsetzte. Nach Erbauung des Grundschulgebäudes, damals noch Volksschule Kripp, setzte sich der Elternbeirat erfolgreich dafür ein, dass die Außenanlagen instand gesetzt wurden.
Eine Verlegung der evangelischen Kinder nach Remagen konnte u.a. durch den Einsatz des Elternbeirates verhindert werden.Ende der 60er Jahre, als die Volksschule in ein System aus Grund- und Hauptschule reformiert wurde, forderte der Elternbeirat mit Nachdruck den notwendigen Bau einer Hauptschule in Remagen. Dem Einsatz der Eltern und der Lehrer war es zu verdanken, dass die Aula der Volksschule Kripp nicht in Klassenräume umgebaut wurde, um dort bis zur Fertigstellung der Realschule Platz für die Realschüler zu schaffen.
Der Unterricht für die Realschüler fand stattdessen in eigens dafür auf dem Schulgelände aufgestellten Baracken statt.Zum Abschied gab es für Frau Kontschack noch eine musikalischen Gruß von allen.Gebührend wurde die beliebte Hausmeisterin Karla Kontschack nach nahezu 30 Jahren von Lehrerschaft, Schülern und deren Eltern verabschiedet. Als guter Geist ist sie in die Schulgeschichte eingegangen und hat die Geschicke der Schule mitgestaltet. 1998 ist sie dann in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Für sie war die Schule stets mehr als eine Arbeitsstätte, sie sorgte dafür, dass sich die Schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer in der Schule wohlfühlen konnten.
Informationen zur Erstellung dieser Chronik stammen zum Teil aus der Festzeitschrift der Grundschule Kripp anlässlich ihrem 40 jährigen Bestehen. Herzlichen Dank gilt auch der Familie  Willi Überbach, für die Bereitstellung der alten Zeitungsartikel und Bilder
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