Elmar Hammer Junggesellen Schützenkönig 1969

Kripp  Mit dem Abholen des Königs, dem gemeinsamen Kirchgang, der Gefallenenehrung und dem Frühschoppen, leitete der "Junggesellenverein Freundschaftsbund"1857 Kripp den Tag des Königsschießens ein. Am Nachmittag wurde dann im Saal "Rhein Ahr" (Schremmer) der neue Junggesellen-Schützenkönig gekürt. Elmar Hammer schoß den Rumpf und wurde vom Präsident Helmut Kremer unter dem Beifall der Kameraden proklamiert. Die Bestecke schossen Alois Parsch (Kopf) Peter Linden (linker Flügel), Helmut Kremer (rechter Flügel), Horst Krebs (Schweif). Beim Preisvogelschießen für ehemalige Junggesellen gab es folgende Siegerliste: Walter Schmitt (Kopf und Rumpf), Klaus Hüppen (linker flügtel), Philipp Bauer (rechter Flügel), Rudi Bruder (Schweif). 


                                                                                                                                    Foto: Lorenz

Unser Foto zeigt von links: Geschäftsführer Hans-Otto Ulrich, Präsident Helmut Kremer, Schützenkönig Elmar Hammer und Hauptmann Jürgen Kohzer.                                                                              Rhein- und Ahr-Rundschau 1969, Archiv Horst Krebs

                                                                                                                                                                                                                                     

Tambourcorps Kripp ehrte Jubilare

20 Jahre Tambourcorps Kripp




Kripp 1969 Die Mitglieder des Tambourcorps Kripp, Paul Hartmann, Walter Schmitt und Robert Leimbach werden vom Vorsitzenden Helmut Cremer beglückwünscht. Es wurden geehrt für zwanzigjährige mitgliedschaft: Josef Thönnes, Philipp Bauer und Günther Möller. Für zehnjährige Mitgliedschaft Elmar Hammer. Es gab danach eine zünftige Feier.                           Foto: Lorenz

Rhein- und Ahr-Rundschau 1969, Archiv Horst Krebs

                                                                                                                                                                                                                                      

18 Spielmannszüge waren beim Kripper Musikfest

Honnef-Selhof errang den Wanderpreis des Landrats

Kripp 1969
  Zwei Tage stand Kripp im Zeichen eines großen Musikfestes. Achtzehn Tambour- und Fanfarenzüge zeigten auf dem neu gestalteten Schützenplatz ihr Können.
Das Tambourcorps des Junggesellenvereins Kripp feierte sein 20-jähriges Bestehen, verbunden mit einem Tambour- und Fanfarenwettstreit.. Die Bevölkerung nahm regen Anteil. Zum Auftakt warein Brillant-Feuerwerk am Samstagabend.
Die Festveranstaltung stand unter dem Motto "Wettstreit der Goldenen Meile". Bürgermeister H.P. Kürten als Schirmherr würdigte in seiner Festansprache im Zelt die erfolgreiche 20-jährige Entwicklung des Kripper Tambourcorps. Erst kürzlich errangen die Kripper spielleute bei einem Verbandswettstreit in Einig bei Mayen in der C-Klasse den ersten Preis, sowie den ersten Führerpreis.
Im Rahmen des Festabends ehrte der Verein verdiente Mitglieder für 20- und zehnjährige Mitgliedschaft. eine Urkunde erhielten: Walter Schmitt (Tambourmajor), Paul Hartmann, Robert Leimbach, Philipp Bauer, Hans Niess, Hans Josef Thönnes, Horst Krebs und Elmar Hammer. Eine weitere Urkunde für besondere Vereinsförderung wurde an den Protektor Günther Möller vergeben. Die Kripper St. Sebastianus Schützen überreichten den rührigen Kripper Spielleuten eine Erinnerungsplakette.
Der Sonntag begann mit einenm Festgottesdienst, Gefallenenehrung und Kranzniederlegung am Ehrenmal. Ein Bürgerfrühschoppen mit Biermusik im Festzelt auf dem Schützenplatz schloß sich an. Den Höhepunkt erlebte Kripp am Nachmittag, als die 18, am Wettstreit teilnehmenden Vereine, in einem großen Festzug durch den Ort zogen. Anschließend begann das Wettspiel auf dem Schützenplatz. Das Preisgericht bestand aus Bundeswertungsrichter Richard Nagel (Lüdenscheid), den Herren Kirschbaum sen, und jun. aus Dattenberg sowie aus eigenen Beobachtern aus dem Kripper Verein.

Bei der Siegerehrung wurde folgenden Vereinen Preise zugedacht:

 
Bei der Siegerehrung wurde folgenden Vereinen Preise zugedacht:

Tambourklasse A  1. Preis Tambourcorps Bad Honnef Selhof, Wanderpokal des Landrats

                                  2. Preis Spielmannszug Frei-weg Sinzig
                                  3. Preis Spielmannszug Rheinklänge Remagen

Der Führerpreis fiel durch Losentscheid dem Spielmannszug Sinzig zu.

Tambourklasse B  1. Preis Tambourcorps Adenau
                                  2. Preis Tambourcorps Rheinklänge Unkel
                                  3. Preis Tambourcorps Blau Weiß Bodendorf

Der Führerpreis fiel durch Losentscheid an Tambourcorps Blau Weiß Bodendorf


Fanfarenklasse:  1. Preis Fanfarenzug Brühl  (Wanderpokal der Stadt Remagen)
                                2. Preis Fanfarenzug Linz
                                3. Preis Fanfarenzug Houverath
                                4. Preis Fanfarenzug Remagen

DerFführerpreis ging an Fanfarenzug Houverath

Für die Kripper Spielleute stiftete Vereinswirt K.H.Schremmer einen Erinnerungspokal, der bei dem abschließenden gemütlichen Beisammensein durch Beigeordneter Christian Iven überreicht wurde.

Rundschau 1969 Archiv Horst Krebs


                                                                                                                                                                                                                                     


Kripper Feuerwehrfahne kam aus Amerika zurück

Soldat hatte die Fahne mitgenommen in die Heimat

Kripp 29.6.1969  Eine seltene Freude wurde den Kripper Feuerwehrleuten zuteil. Die alte Vereinsfahne aus dem Jahre 1928, die in den Kriegswirren 1945 von den kämpfenden Truppen mit nach Amerika genommen wurde, kehrte zurück. Realschullehrer Frank Z. Swiderski aus Eastlake/Ohio übergab sie den Kripper Wehrleuten auf dem Remagener Bahnhof.




24 Jahre war die Fahne der Kripper Wehr im US-Staat Ohio. Mehrfach durchgeführte Suchaktionen nach dem Kriege blieben erfolglos. Eine neue Vereinsfahne hatte bereits den Platz des alten Banners eingenommen, bis plötzlich Geschäftsführer Willy Hoffmann Post aus Übersee bekam. Absender des Briefes war Lehrer Swiderski. Er teilte den Kripper Wehrleuten mit, dass die Feuerwehrfahne aus dem Jahre 1928 guterhalten in seinem Besitz sei. Frank Z. Swiderski ist lehrer an der Oberrealschule in Eastlake/Ohio. Er unterrichtet160 Schüler. 1956 bis 1959 war er Soldat in Bayern. Hier machte er sich bei der Jugend beliebt. Er gründete Jugend- und Pfadfindergruppen. Dieses Jahr unternahm er eine Deutschlandreise und besuchte Bekannte in Bayern. In Kiel nimmt Lehrer Swiderski an einem Sommerferienkurs für Ausländer an der Christian-Albrecht-Universität teil. Einen Zwischenaufenthalt machte er am Sonntag in Remagen. Bis zu den Kriegswirren war die alte Vereinsfahne bei dem damaligen Gemeindediener Paul Sting untergebracht. Von hier aus trat sie die große Reise nach Amerika an.
Frank Z. Swiderski veranstaltet alljährlich in seiner Schule einen Basar, zu dem Schüler beisteuern. Einer seiner Schüler, Gary Rose, sei zu dem letzten Basar mit der Kripper Vereinsfahne gekommen, die er zu Hause auf dem Dachboden gefunden habe. Lehrer Swiderski habe sich nach Erhalt der Fahne gleich mit dem Vater des Schülers in willock/Ohio in Verbindung gesetzt und sich die Fahne auserbeten. Vater Rose habe ihnm die Fahne überlassen. Kurze Zeit später habe er sich an die Kripper gewandt, die den Fund mit großer Freude aufgenommen habe.